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Buchprojekt über die schwach besiedelte Mitte Frankreichs


Das Buchprojekt „La Diagonale du Vide“ befasst sich mit einer gesellschaftspolitischen Fragestellung in Frankreich und damit im Zentrum Europas.

Seit Beginn der 1980er-Jahre wird in Frankreich eine Diagonale, die „Diagonale du Vide“, aus circa 35 Départements wissenschaftlich beschrieben, die das Land von Nordost nach Südwest durchzieht. Diese Region ist durch eine extrem niedrige Bevölkerungsdichte geprägt und gilt als wirtschaftlich strukturschwach. Bis in die Gegenwart hinein ist dieses Gebiet massiv von der Abwanderung der Bevölkerung sowie der Industrie betroffen, was einen sichtbaren Strukturverfall und hohe Leerstände zur Folge hat.

Ziel der Dokumentation ist die fotografischen Umsetzung der Leere, Einsamkeit und den damit verbundenen strukturellen Problemen. Es geht darum, eine vergessene Region sichtbar zu machen, über die die Dynamik der Ballungsräume schlichtweg hinweggeht.